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"Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Wir segnen euch, die ihr vom Hause des
Herrn seid!
... denn Du... bist mir zur
Rettung geworden"
Psalm 118:26

DAS FEST DER POSAUNEN (Jom Trua)

 

Biblische Praxis

 

Der Ursprung dieses Festes steht geschrieben im 3. Buch Mose 23, 23-25.

 

Das Fest begann am ersten Tag des siebten Monats, dauerte einen Tag und man sollte ruhen, die Versammlung mit Posaunen einberufen und Opfer bringen.

 

Im 4. Buch Mose 29, 1-6 geht es um die Opfer für dieses Fest.

 

Logischer Sinn des Festes: Aufruf zur Erweckung und Erinnerung daran, dass der Tag der Reinigung (Jom Kippur) kommt.

 

Die moderne jüdische Bezeichnung des Festes Rosh ha-Schanah (Kopf des Jahres) entstammt der Meinung, dass die Erschaffung der Welt auf das Fest des Schofars (Posaune) fiel.

 

Diese Meinung basiert auf einem Vers aus dem Buch Hiob (38,7), in dem es darum geht, dass, als Gott die Welt erschaffen hatte, die Söhne Gottes (Engel) vor Freude jauchzten und vermutlich auch die Posaunen bliesen.

 

Dieser Tag gilt heute als offizielles jüdisches Neujahr und dieses Jahr beginnt das 5768. Jahr nach der Erschaffung der Welt.

 

Messianische Bedeutung

 

Der Ton der Posaune ruft heute dazu auf, über den in Herrlichkeit kommenden Messias und über den Tag des Gerichts nachzudenken, solange noch eine Bekehrung und Reinigung möglich sind.

 

Dafür sollte man ruhen und in der Versammlung vom kommenden Messias predigen, der für die einen ein Erlöser, für die anderen ein gerechter Richter sein wird.

 

Die Erfüllung des Festes liegt noch in der Zukunft, wenn die Engel Gottes die Posaunen blasen, die letzte Posaune ertönt, die Toten auferstehen, die Gottlosen gerichtet und die vom Opfer des Messias Gereinigten belohnt werden.

 

Diese Überzeugung basiert auf Prophezeiungen von:

-         Rabbi Shaul (Apostel Paulus) in 1. Thessalonicher 4, 13-18 und in 1. Korinther 15, 15-58

-         Apostel Johannes im Buch der Offenbarung 11, 15-18.