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"Gelobt sei, der da kommt im Namen des Herrn!
Wir segnen euch, die ihr vom Hause des
Herrn seid!
... denn Du... bist mir zur
Rettung geworden"
Psalm 118:26

Das Fest der ungesäuerten Brote

 

 

Biblische Grundlage

 

Das Fest der ungesäuerten Brote wurde zeitgleich mit Pessach von Gott eingesetzt und ist dessen Fortsetzung. Das Fest beginnt am Morgen, nach einer Nacht, die man dem Herrn gewacht hat, und dauert sieben Tage. Die Anweisungen für dieses Fest befinden sich im 2. Buch Mose 12, 15.

Am Vorabend des Festes muss man alle Hefeprodukte aus seinem Haus entfernen und die folgenden sieben Tage nur ungesäuertes Brot zu sich nehmen. Dies wird getan zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten, als die Juden von dort vertrieben wurden und nicht einmal Zeit hatten, sich Nahrung für die Reise einzupacken, sondern nur ungesäuerte Fladenbrote backten und ihr Geschirr einpackten (2. Mo. 12, 33-34).

 

 

 

Messianische Bedeutung

 

Das oben beschriebene Ereignis besitzt nicht eine solch große Wichtigkeit, als dass man sich alljährlich daran erinnern müsste und jeden mit dem Tod bestrafen müsste, der den Verlauf des Festes stört. Das Fest beinhaltet also besondere Hindeutungen und einen geistlichen Sinn.

Sauerteig wird in der Schrift mit Sünde assoziiert und somit zeigt uns das Gebot vom Entfernen jeglichen Sauerteigs aus den Häusern den Willen Gottes bezüglich der Reinigung unserer Herzen von Sünde.

Nachdem der Messias für uns das Erlösungsopfer dargebracht hatte, sandte er seinen Nachfolgern seinen Heiligen Geist, welcher sie nun vom „Sauerteig“ der Sünde reinigt, sodass die Nachfolger Jeschuas zu einem „ungesäuerten Teig“ werden. Der Apostel Paulus ruft die Jeschua- Gläubigen auf: „...schafft den alten Sauerteig weg, damit ihr ein neuer Teig seid, wie ihr ja ungesäuert seid“ (1. Kor. 5, 7).

Deshalb sollte man beim Feiern von Pessach und des Festes der ungesäuerten Brote nicht nur auf das Essen von Sauerteig verzichten, sondern es ist auch eine innere Erneuerung erforderlich und die Bereitschaft für ein Leben ohne Sünde: „...lasst uns das Fest feiern nicht im alten Sauerteig, auch nicht im Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern im ungesäuerten Teig der Lauterkeit und Wahrheit“ (1. Kor. 5, 8).

Die Festdauer von sieben Tagen symbolisiert die Ganzheit und die Vollkommenheit der Handlung.

Der Herr reinigte unsere Herzen für ewig von der Sünde durch das einmalige Opfer des Leibes Jeschuas und nun sagt Paulus in der Schrift: „Ich lebe, doch nun nicht ich, sondern der Messias lebt in mir“ (Gal. 2, 20).